Die Dirigenten

 

Gabiz Reichert

Gabiz Reichert wurde am 3. Januar 1994 in Winterthur (Schweiz) geboren. Mit fünf Jahren begann er, Klavier zu spielen und in seiner Jugend folgten mehrere erste und zweite Preise am Schweizerischen Jugendmusik-Wettbewerb und am Zürcher Musikwettbewerb. Außerdem errang er diverse Sonderpreise, darunter den „derecha Kulturförderungspreis“, den Bärenreiter Preis und den SUISA Sonderpreis (für die beste Interpretation eines Stückes von Béla Bartók).

Im Jahre 2008 begann er mit dem Vorstudium am Konservatorium Winterthur in der Klasse von Prof. Hans-Jürg Strub (Zürcher Hochschule der Künste ZHdK) und seit Sommer 2013 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in München beim finnischen Pianisten Prof. Antti Siirala. Nach einem Meisterkurs bei Prof. Konrad Elser (Musikhochschule Lübeck) erhielt er 2013 ein Stipendium der Bruno Frey Stiftung und nach einem Meisterkurs in Wien (2015) mit Auftritten im Ehrbahrsaal erhielt er von der Organisation ein weiteres Stipendium.

Gabiz Reichert besuchte Meisterkurse bei Professoren wie Matti Raekallio, Jaques Rouvier, Stanislav Pochekin, Grigory Gruzman, Robert Lehrbaumer, Masahi Katayama und mehr, und erhielt so wichtige musikalische Impulse.

Auch die zeitgenössische Musik findet sich in seinem Repertoire, so hat er zum Beispiel das Klavierkonzert “FEAR” von E. Tarabanova unter der Leitung von Anton Zapf uraufgefürht. Auftritte führten ihn bereits durch einige europäische Länder wie zum Beispiel in die Schweiz, nach Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Finnland.

Seit dem Sommersemester 2017 dirigiert er das StOrch.

 

 

Frühere Dirigenten

Theo Plath

Theo Plath erhält seinen ersten Fagottunterricht mit fünf Jahren, zunächst bei Prof. Nikolaus Maler, seit 2009 studiert er bei Prof. Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München. Wichtige künstlerische Impulse erhält er zudem bei Meisterkursen mit Prof. Sergio Azzolini und Prof. Klaus Thunemann.

Nach langjähriger Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester ist Theo Plath regelmäßiger Gast bei wichtigen deutschen Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und den Sinfonieorchestern des West- und Norddeutschen Rundfunks.

Theo Plath gewinnt zahlreiche Preise, darunter die ersten Preise des Aeolus Wettbewerbs, des Crusell-Wettbewerbs und des Berthold Hummel Wettbewerbs. In jüngster Vergangenheit gewinnt er ein Stipendium in der Kategorie Fagott solo beim Deutschen Musikwettbewerb und den dritten Preis der „The Muri Competition“. Als Mitglied des Monet-Bläserquintetts gewann er 2016 beim Deutschen Musikwettbewerb ebenfalls ein Stipendium.

Theo Plath ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes, zudem wird er seit 2014 als Stipendiat von der Mozart Gesellschaft Dortmund unterstützt.

Nach seinem Orchesterdebüt 2010 mit den Bergischen Symphonikern tritt er unter anderem mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Düsseldorfer Symphonikern in der Tonhalle Düsseldorf und den Nürnberger Symphonikern auf.

Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast auf international renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Davos Festival. 2016 ist er erstmals bei den „Spannungen“ im RWE-Kraftwerk Heimbach zu Gast.

Im Februar 2015 erschien seine erste CD, auf der mit Ramón Ortega Quero, Sebastian Manz, Marc Gruber und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter der Leitung von Ola Rudner die Sinfonia concertante von W. A. Mozart zu hören ist.

Im Sommersemester 2017 dirigierte er gemeinsam mit Gabiz Reichert das StOrch.

 

Wintersemester 2016/2017: Knut Hanßen

Knut HanßenKnut Hanßen, geboren 1992 in Köln, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren.  Erweitert wurde seine musikalische Förderung durch Unterricht in Schlagzeug, Musiktheorie und Gesang.

2003 wurde er Jungstudent an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Thomas Leander. Nach dem Abitur (2009) studierte er in der Klasse von Sheila Arnold an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er im Oktober 2015 den Studiengang Konzertexamen aufgenommen hat. Er ist ebenso Student an der Hochschule für Musik und Theater München im weiterbildenden Zertifikatsstudium Meisterklasse Klavier bei Wolfram Schmitt-Leonardy als auch im Studiengang Orchesterdirigieren bei Bruno Weil.

Impulse für seine pianistische Ausbildung erhielt er in Meisterkursen bei u.a. Kristian Bezuidenhout, Bernd Goetzke, Karl-Heinz Kämmerling, Claudio Martinez Mehner, Roberto Prosseda, Ferenc Rados, Matti Raekallio, Jerome Rose, Anthony Spiri, Jeffrey Swann und Lars Vogt.

Neben regelmäßigen Konzerten, u.a. beim Robert Schumann Fest Düsseldorf, bei der Köhler-Osbahr-Stiftung, der „Matinee junger Künstler“, den Konzerten „Klang-Kultur in Emmaus“ in Bonn, im Steingräberhaus Bayreuth, bei den „Kammerkonzerten am Niederrhein“ sowie den Duisburger Philharmonikern im Rahmen der Reihe „Klasse – Klassik!“ absolvierte er zahlreiche Wettbewerbe. Er erhielt erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund und bei der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in Duisburg. Er wurde 2015 vom LIONS Club Neuwied Andernach mit dem 6. LIONS Förderpreis ausgezeichnet und ist Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2016 (3. Preis, Preis der Elsa-Vera-Arnold-Stiftung) sowie des Jeunesses International Piano Competition Dinu Lipatti, Bukarest 2016 (1. Preis).

2012 spielte er das zweite Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven in der Oper Köln sowie im Schloss Nassau im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, 2013 das Klavierkonzert von Robert Schumann mit dem Flora Sinfonie Orchester und dem Dirigenten Thomas Jung. In diesem Jahr folgte das Klavierkonzert A-Dur KV 488 von Mozart mit der Philharmonie Südwestfalen (Landesorchester NRW) unter der Leitung von Nicolas Kierdorf. Die Köhler-Osbahr-Stiftung und die Fasel-Stiftung in Kooperation mit der litauischen Rostropovich-Stiftung Konzerte ermöglichen ihm Konzerte in Vilnius zu spielen (2013 und 2016).

Knut Hanßen war langjähriger Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V. sowie dem Kölner Richard-Wagner-Verband gefördert. Zusätzlich engagiert er sich für den musikalischen Nachwuchs im Projekt „Rhapsody in School“, welches von Lars Vogt initiiert wurde.

Seit Oktober 2015 ist er Lehrbeauftragter für Klavier an der Musikhochschule Köln.

Wir freuen uns, dass Knut Hanßen ab Oktober 2016 die musikalische Leitung des StOrch übernimmt.


Sommer 2015 – Sommer 2016: Sora Elisabeth Lee

Sora Elisabeth Lee wurde in Südkorea geboren und erhielt dort bereits früh Unterricht für diverse Instrumente. Neben Orgel, Schlagzeug und Flöte lernte sie insbesondere Klavier und trat schon im Alter von acht Jahren als Solistin auf. Als Pianistin gewann sie zahlreiche Wettbewerbe. 2010 erhielt Sora Elisabeth Lee den Bachelor cum laude im Fach Klavier. Im Anschluss konzentrierte sie sich auf das Studium der Orchesterleitung an der Korea Conductor Academy. Im Jahre 2012 wechselte sie nach Deutschland, wo sie seitdem in der Klasse von Prof. Bruno Weil an der Musikhochschule München Orchesterleitung studiert.

 


Sommer 2014 – Sommer 2015: Ulrich Stöcker

StoeckerUlrich Stöcker wurde 1988 in Lübeck geboren. Ersten Unterricht in Klavier und Geige erhielt er mit fünf Jahren. Während seiner Schulzeit gab er einige Klavierabende und wirkte als Lied- und Chorbegleiter. Seit 2010 studiert Ulrich Stöcker Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Bruno Weil. Er assistierte bei mehreren Operneinstudierungen, u.a. am Theater Lübeck, bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim, an der Musikhochschule Lübeck sowie an der Bayerischen Staatsoper. Er dirigierte u.a. Konzerte mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und mit der Bad Reichenhaller Philharmonie. 2012 begann er mit dem Studium seines zweiten Hauptfaches Musiktheorie/Gehörbildung. Im Mai 2014 dirigierte er sein Diplomkonzert mit den Münchner Symphonikern. Das StOrch München leitete er von April 2014 bis Juli 2015.

 


Herbst 2012 – Herbst 2014: Massimo Raccanelli Zaborra

Racanelli_Massimo_StOrch1988 geboren, beginnt Massimo Raccanelli Zaborra das Cellostudium unter Marco Dalsass und schließt es 2009 mit Suma Cum Laudae am Konservatorium „Agostino Steffani“ in Castelfranco Veneto in der Klasse von Walter Vestidello ab. Zusätzlich nimmt er an der jährlich stattfindenden Meisterklasse von Mario Brunello „Antiruggine“ teil, sowie an weiteren Kursen mit Enrico Bronzi in Portogruaro und Antonio Meneses in der „Accademia Chigiana“ in Siena. Als Mitbegründer und seitdem Mitglied des „L ́Arsenale“, einem Ensemble für zeitgenössische Musik unter der Leitung von Filippo Perocco, hat er für wichtige Organisationen und musikalische Festivals gespielt; darunter das Goethe Institut in Rom, „Compositori a Confronto“ in Reggio Emilia, das Deutsche Studienzentrum in Venedig, das Matha Festival in New York, an der Brendeis Universität in Boston, im Fenway Center in Boston und in der Ferguson Hall in Minneapolis.

In den Jahren 2006, 2008 und 2009 ist er Stimmführer der Violoncelli im Regionalen Orchester der Venezianischen Konservatorien (ORCV), unter der Leitung von Piero Bellugi und Eliahu Inbal. Seit mittlerweile sieben Jahren ist er Teil des „Jungen Musik Podiums Dresden-Venedig“, sowohl in der Position des Basso Continuo als auch des Solisten, mit welchem er in Deutschland und in Italien aufführt. Es handelt sich dabei um einen europäischen Workshop, der sich der Aufführung barocker Musik widmet, geleitet von Andrea Marcon, Giuliano Carmignola und Stefano Montanari.
Dank seines Interesses an Barockmusik und seinen Erfahrungen mit dem Jungen Musik Podium, wirkte er bei der Einspielung der CD „Sonatori de la Gioiosa Marca“ zusammen mit der Flötistin Dorothee Oberlinger für das Label Deutsche Armonia Mundi mit (2012). Seit Oktober 2011 tritt er regelmäßig mit dem „Venice Baroque Orchestra“ unter Andrea Marcon auf, mit welchem er eine CD für „Virgin“ mit Philippe Jaroussky und Cecilia Bartoli einspielte. Mit dem „Venice Baroque Orchestra“ spielt er, in Zusammenarbeit mit Giuliano Carmignola, Philippe Jaroussky und Magdalena Kozena, in ganz Europa, unter anderem: Queen Elizabeth Hall (London), Victoria Hall (Genf), Teatre du Champs Elisè (Paris), Palais des Beaux-Arts (Brüssel), Onassis Center (Athen) und Marinskii Theater (St.Petersburg). An seine Karriere als Cellist reiht sich sein Dirigierstudium. Seit Oktober 2010 studiert er Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München in der Klasse von Prof. Bruno Weil. Er dirigierte bereits das Georgische Kammerorchester (Ingolstadt) und hat zahlreiche Konzerte mit der Bad Reichenhaller Philharmonie geleitet. Als Professor Weils Assistent war er Teil der Opernproduktionen „Così fan tutte“ (2011) und „Don Giovanni“ (2013) in Schloss Weikersheim, bei der er zwei Vorstellungen geleitet hat.
Von Oktober 2012 bis Februar 2014 leitet er das StOrch (Studentenorchester München). Seit Januar 2014 ist er Gastdirigent der Bad Reichenhaller Philharmonie.

Herbst 2010 – Sommer 2012: Gabriel Venzago

G_VenzagoSeit dem Wintersemester 2010/2011 ist Gabriel Venzago musikalischer Leiter des Studentenorchesters StOrch in München. Gabriel Venzago wurde 1990 in Heidelberg geboren. Im Alter von 5 Jahren begann er mit dem Klavierspiel, später bekam er außerdem Klarinetten- und Cellounterricht. 2008 absolvierte er erfolgreich sein Abitur. Er sammelte zahlreiche Auszeichnungen im Musik- („Jugend musiziert“ Bundespreisträger) und Theaterbereich (Einladung zum Theatertreffen der Jugend in Berlin) und war lange Jahre im Heidelberger Theater Mitglied der Statisterie und Kleindarsteller in zahlreichen Produktionen. 2008 sammelte er Erfahrungen in der Musikwissenschaft, und seit dem Wintersemester 2009/2010 ist er Mitglied der Dirigierklasse Bruno Weil an der Münchener Musikhochschule, an der er im vergangenen Sommersemester das Vordiplom bestanden hat.
Bisher assistierte er Cornelius Meister (u.a. „L’elisir d’amore“ in Heidelberg), seinem Vater Mario Venzago (u.a. „Das Rheingold“ in Indianapolis, „Le Nozze di Figaro“ in Basel), Martin Wettges („Alcina“) und Ulrich Nicolai („Versprochen, Froschkönig, versprochen“ bei dem A·DEvantgarde-Festival 2011).

 


 Herbst 2005 – Sommer 2010: Manuel Kleinhans

manuel_kleinhansIm Herbst 2005 hat Manuel Kleinhans die Leitung des Orchesters übernommen. Er wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er mit dem Klavierunterricht an der städtischen Sing- und Musikschule. Ab seinem zwölften Lebensjahr lernte er Geige, zwei Jahre später Orgel. Er spielte in verschiedenen Jugendorchestern und absolvierte die Ausbildung zum nebenamtlichen Kirchenmusiker. Von 2001 bis 2004 war er Schüler der Münchner Pianistin Martina Bauer. Seit Herbst 2004 studiert er Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Bruno Weil.

Gründung bis Sommer 2005

Roland Will